Wie sinnvoll ist Designermode für die Kleinsten?

Das Durchschnittsalter einer Mutter bei der ersten Schwangerschaft liegt bei etwa 30 Jahren. Ein Alter, in dem junge Menschen oft schon beruflich mitten im Leben stehen. Man hat sich einen gewissen Lebensstandard erarbeitet und möchte diesen auch nach außen hin zeigen. Nicht selten werden daher schon Neugeborene in von Luxusdesignern entworfene Edelstrampler gesteckt.

Kinderkleidung muss kindgerecht sein

Säuglinge wachsen schnell aus ihrer Kleidung heraus und benötigen mitunter im Vierwochenrhythmus eine komplett neue Garderobe. Auch Kinder im Kindergartenalter wachsen so rasch, dass die Argumentation, hochwertige Designermode sei besonders haltbar, nicht relevant ist. Allenfalls, wenn jüngere Geschwister die Kleidung auftragen, rechtfertigt es die ausschließliche Anschaffung teurer Kinderkleidung. Kinder haben auch noch kein Markenbewusstsein. Das Verlangen Designerkleidung zu tragen, entwickelt sich erst beim älteren Schulkind. Jugendliche möchten ähnlich gekleidet sein, wie ihre Schulkameraden. Auch mit zu hochwertiger oder ausgefallener Kleidung kann ein Schulkind negativ bei den Freunden auffallen. Wichtig ist, dass Kinder sich in ihren Klamotten wohlfühlen und sie gerne tragen. Eltern sollten daher sowohl auf Qualität als auch auf Funktionalität achten. Kinder wollen sich bewegen. Deshalb sollte besonders bei jüngeren Kindern auf unnötige Bänder, Haken und Laschen, an denen die Kids hängen bleiben könnten, verzichtet werden. Dann ist auch gegen einige Designerstücke, die die Grundgarderobe ergänzen, nichts einzuwenden.

Ist Designermode besser als andere Kinderkleidung?

Immer mehr Kinder neigen zu Allergien. Daher sollte vor allem bei Wäsche, die in direkten Kontakt mit der Haut kommt, darauf geachtet werden, dass sie aus natürlichen Materialien besteht. Biologische Baumwolle und andere Naturstoffe wie Leinen und Seide sind atmungsaktiv und besonders hautfreundlich. Designer setzen meist auf solche natürlichen Materialien. In der Regel achten sie auch darauf, dass die Stoffe frei von giftigen und krank machenden Chemikalien sind. Bei allzu günstig erscheinender Kinderkleidung sollte man sich nicht scheuen, nachzufragen, wo die Kleidung produziert wird. Billigware, die von Kindern in der Dritten Welt gefertigt wird, sollte man nach Möglichkeit nicht kaufen. Die Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Kleidungsstück kann man ab dem Kindergartenalter dem Kind mit Unterstützung der Eltern selbst überlassen. Dabei wird man schnell feststellen, dass auch junge Kinder schon in der Lage sind, ihren eigenen Stil zu entwickeln. Wenn dem Kind dann hin und wieder zu besonderen Anlässen der Kauf eines teuren Designerteils erlaubt wird, erzieht man es zu einem verantwortungsbewussten und kritischen Konsumenten.

Die Grundgarderobe mit edlen Designerteilen aufwerten

Es muss nicht immer teure Designermode sein. Kinder sehen auch in modischen Outfits von Kaufhausketten niedlich aus. Vorrangig ist, dass die Kleinen sich wohlfühlen und nicht wie als kleine Erwachsene verkleidet aussehen. Eltern sollten darauf achten, dass die Kleidung bequem und pflegeleicht ist. Mit pfiffigen Accessoires kann man auch preiswerte Mode kindgerecht aufwerten. Ein günstig erstandenes Shirt vom Designer, das farblich zur vorhandenen Garderobe passt, liegt sicher ab und zu im Haushaltsbudget. Älteren Kindern, die sich modetechnisch von Freunden beeinflussen lassen, darf man hin und wieder ein edles Kleidungsstück schenken. Eine andere Möglichkeit wäre es, das Kind einen Teil der Kosten über sein Taschengeld mitfinanzieren zu lassen. So lernt es gleich, den Wert hochwertiger Kleidung einzuschätzen.

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Die Namenswahl bei Kindern

Wenn Eltern in Spe beratschlagen, welchen Vornamen sie ihrem Sohn oder ihrer Tochter geben möchten, sollten sie nicht nur daran denken, welche Namen ihnen gut gefallen. Beinahe wichtiger noch ist es, sich Gedanken darüber zu machen, wie der Vorname den späteren Lebensweg des Kindes positiv oder negativ beeinflussen kann. Denn es ist erwiesen, dass bestimmte Vornamen bei Lehrern und Chefs wesentlich besser ankommen als andere.

Ungünstige Namen

Alle Namen, die sehr extravagant klingen, rufen bei der Umwelt leicht Unmut hervor, da bei ihnen der Verdacht nahe liegt, dass die Eltern dabei das Motto “mehr Schein, als Sein” verfolgt haben. Insbesondere, wenn das Kind die Erwartungen nicht erfüllen kann, kann es unter den erstaunten Reaktionen der Mitmenschen sehr leiden. Kinder sind, wenn sie auf die Welt kommen, völlig unbeschriebene Blätter. Niemand kann wissen, ob ein kleines Mädchen sich tatsächlich einmal zu einer rassigen und temperamentvollen Carmen oder Dolores entwickeln wird. Und längst nicht alle Jungen, die auf den Namen Amadeus getauft wurden, sind tatsächlich musikalisch. Das andere Extrem sollten Eltern auch vermeiden: Es gibt Vornamen, die eindeutig mit benachteiligten sozialen Schichten in Verbindung gebracht werden: Kevin, Dustin, Marvin, Chantal, Jaqueline oder Samantha sind die besten Beispiele dafür. Kaum ein Akademiker Paar dürfte auf die Idee kommen, seine Kinder so zu nennen.

Günstige Namen

In der Gunst von Lehrern und Vorgesetzten liegen klassische Namen weit vorne, mit ihnen kann man ganz bestimmt nichts falsch machen. Sie zeigen, dass die Eltern einen sicheren Geschmack haben und es nicht nötig haben, ihre Unterlegenheitsgefühle oder auch ihr Geltungsbedürfnis über die Vornamen ihre Kinder auszuleben. Sebastian, Alexander, Steffen, Katharina, Sophie, Elisabeth oder Anna sind Namen, die niemals aus der Mode kommen. Zusätzlich haben sie den großen Vorteil, dass sie gleichzeitig deutsch und (oft mit geringer Abwandlung) auch international sind. Grundsätzlich gilt auch, dass ein Name ruhig zwei oder mehr Silben haben sollte, damit er etwas komplexer wirkt. Ben, Tom oder Jan sind nett, aber doch etwas schlicht. Es spricht auch nichts dagegen, einen längeren Namen zu wählen und dann daraus einen kürzen Rufnamen abzuleiten. Günstig ist es darüber hinaus, sich für einen Namen zu entscheiden und nicht eine Staffel von drei oder mehr Vornamen aneinander zu reihen. Namen mit freundlichen Bedeutungen und Assoziationen wirken immer optimistisch: Felix oder Beatrice erzeugen eine positive Resonanz. Alttestamentarische Namen sind derzeit sehr beliebt, auch gegen ausgefallenere Vornamen spricht nichts, wenn es einen gewissen christlichen Bezug gibt.

Die Wahl des richtigen Vornamens ist kein Kinderspiel

Es ist gar nicht so einfach, einen Namen für den neuen Erdenbürger zu finden, der ihn ein Leben lang begleiten und gut zu ihm passen soll. Insbesondere sollte bei seiner Wahl auch an die Wirkung auf andere Menschen gedacht werden. Wenn Eltern unsicher sind, kann es auch sehr helfen, im Vorfeld enge Verwandte und Freunde um ihre Meinung zu fragen. Dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es gelingt einen Namen für den Sohn oder die Tochter zu finden, der ihnen hilft, immer möglichst positiv anzukommen.

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Geeignetes Kinderspielzeug finden

Es werden immer gerne Warnhinweise für Kinder ab drei Jahren vergeben. Damit glauben sich alle Hersteller von Kinderspielzeug auf der sicheren Seite. Rechtlich allemal. Der gesunde Menschenverstand sollte jedoch zu keinem Zeitpunkt ausgeschaltet werden. Eltern sind gerne überfürsorglich und trauen ihren Kindern wenig zu. Die Industrie agiert gerne etwas dilettantisch, wenn es um die Beschreibung von Kinderspielzeug geht. Eigentlich ist dazu alles gesagt: Spielzeug für Kinder darf zu keinem Zeitpunkt eine körperliche oder seelische Gefahr für das Allerliebste darstellen.

Kinder sicher spielen lassen

Gerne wird immer wieder darauf verwiesen, mit Warnhinweisen und in grellen Farben, dass einige Spielzeuge nicht für Kinder unter drei Jahren geeignet sind. Aber mit was sollen Kinder unter drei Jahren spielen? Gerne können die Kochtöpfe in der Küche zweckentfremdet werden und der Kochlöffel zum Schlagzeug umfunktioniert werden, aber die führenden Spielzeugproduzenten dürfen sich gerne auch einen Kopf machen, und weniger den Weg der absoluten Sicherheit gehen: Kinder lieben es zu entdecken, forschen und Krach zu machen. Nicht jede Mutter, nicht jeder Vater schätzt es, wenn die Wohnungseinrichtung zerlegt wird. Es gibt kindgerechte Spielsachen, und die zu finden ist nicht schwierig. Bücher, mit wertvollen, einfach strukturierten Texten und Wörtern. Tiergeräusche in Büchern, die der Natur nachgeahmt wurden.

Puzzleteile, die dick und handlich sind

Kinder wachsen nicht mehr unbeschwert auf. Eltern wünschen sich zwar für ihre Kleinen, dass sie entspannt aufwachsen, aber genau das Gegenteil passiert. Tagtäglich. Übervorsichtig wird alles gelesen und studiert, komplett ausgeblendet die Tatsache, dass man selbst als Kind mal gerne geforscht hat und Grenzen gesprengt hat. Qualitativ wertvolles und sinnstiftendes Kinderspielzeug kann auch gerne mal das aufgehobene Fahrrad der Oma sein, der Baukasten des Großvaters oder das Puzzle des Onkels. Hier tun sich neue Horizonte auf mit Mehrwert für die Kleinen. Ein tolles Spielzeug hat nichts mit Geld zu tun. Sondern nur mit dem gesunden Menschenverstand der Eltern. Lassen Sie die Kleinen entdecken und forschen und nehme Sie Ihre persönliche Angst zurück, die teilweise von den Medien und anderen Eltern geschürt wird. Schenken Sie, was Sie für richtig halten und vertrauen Sie Ihrem Bauchgefühl. So soll doch auch schließlich dieses kleine Wesen heranwachsen: selbstbewusst und freudig interessiert. Erhalten Sie diese Charaktereigenschaften mit kreativem Spielzeug. Denken Sie daran, mit was Sie als Kind gespielt haben und was Ihnen Freude bereitet hat. In den wenigsten Fällen war es mit kostspieligen Ausgaben verbunden.

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Kinder im Winter richtig einkleiden – worauf kommt es an?

Die richtige Winterkleidung für Kinder muss selbstverständlich zuverlässig vor Kälte, Nässe und eisigem Wind schützen. Zudem sollte sie schnell trocknen und leicht zu reinigen sein. Doch darüber hinaus müssen Sie auch die schlechten Lichtverhältnisse und die durch Wettereinflüsse eingeschränkte Sicht von Autofahrern bedenken, wenn Sie Kleidung für Ihren Nachwuchs kaufen.

So schützen Sie Ihr Kind vor dem Wetter

Bei dem Schuhwerk müssen Sie darauf achten, dass es wasserabweisend ist und die Füße warmhält, da Kinderfüße sehr empfindlich sind und die Kombination aus Nässe und Kälte fatale Folgen haben könnte. Zudem sind wasserabweisende Handschuhe empfehlenswert. Dies gilt vor allem dann, wenn Ihr Kind gerne im Schnee spielt, da auch hier Nässe und Kälte zu Erfrierungen führen könnten. Zudem kann die Haut darunter leiden. Bei besonders nassen und kalten Wintern lohnen sich sogenannte Thermohosen, die hervorragend warmhalten und zumeist einen guten Schutz vor Nässe bieten. Gegebenenfalls sollten Sie sich sogar für einen Schneeanzug entscheiden. Hinsichtlich der Jacken bieten sich jene mit herausnehmbarem Futter an, da Sie sie so auf das wechselhafte Wetter optimal abstimmen können. Darüber hinaus sollte die Jacke möglichst winddicht sein, da starker Wind den Körper noch mehr auskühlen kann. Außerdem sollte an der Jacke eine Kapuze sein. Mütze und Schal müssen Sie geradezu als Pflicht oder Grundausrüstung betrachten, da der Körper über den Kopf die meiste Wärme verliert und gerade der Halsbereich vor Wind und eindringender Kälte geschützt werden muss.

So schützen Sie Ihr Kind im Straßenverkehr

Im Winter können Schnee, Regen, Nebel und der wolkenverhangene Himmel stark die Sicht der Autofahrer einschränken. Daher sollte Winterkleidung für Kinder möglichst auffällig sein. Damit ist zunächst gemeint, dass sie sehr farbenfroh sein sollte. Zumeist wird ein leuchtendes Orange oder ein sattes Rot empfohlen, da dies mit die besten Signalfarben sind, die bei nahezu jeder Witterung gut erkannt werden. Doch auch Grün kann im Winter eine gute Farbe für Kinderkleidung sein. Dunkles Blau oder Schwarz sollten Sie allerdings unbedingt vermeiden, da es im Winter erst spät hell und sehr früh wieder dunkel wird. Daher empfiehlt sich Winterkleidung mit Reflektoren, da Kinder so durch die Straßenbeleuchtung sowie im Scheinwerferlicht besonders gut erkannt werden können. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn Ihr Kind morgens alleine zur Schule geht oder gerne im Freien spielt, wobei es die Zeit vergessen könnte und sich somit erst in der Abenddämmerung oder gar im Dunklen auf den Weg nach Hause machen würde.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

Damit Ihr Kind die Freuden des Winters in vollen Zügen ohne Krankheit oder unangenehme Kälte genießen kann, sollte die Winterkleidung optimal auf die Wetterverhältnisse abgestimmt sein. Dazu zählen aus den angesprochenen Gründen unbedingt eine Mütze, ein Schal und Handschuhe. Jedoch dürfen Sie Ihr Kind nicht zu warm anziehen, da es sonst schwitzen könnte, was im Zusammenhang mit Kälte und Wind besonders gefährlich wäre. Damit Sie sich keine Sorgen um Ihr Kind im Straßenverkehr machen müssen, sollte die Winterkleidung möglichst auffällig und mit Reflektoren versehen sein. Weiße, graue oder dunkle Kinderkleidung ist selbstverständlich Tabu.

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Pädagogisches Spielzeug für Kinder

Insbesondere in der heutigen Zeit scheint es immer wichtiger, die Wahrnehmung von Kindern durch pädagogisch sinnvolles Spielzeug zu stärken. Nicht zuletzt ist dies dem übermäßigen Fernseh- und Internetkonsum geschuldet, der die junge Generation vom wahren Leben in sogenannte Scheinwelten entführt. Spielzeug, das zum Malen, Basteln und Denken motiviert sowie darüber hinaus die Kreativität der Kleinen fördert, stellt daher eine gute Alternative dar.

Das richtige Spielzeug und sein pädagogischer Wert

Ob Puppenhäuser, Kartenspiele oder Bilderbücher – Eltern müssen sich die Frage stellen, was pädagogisch wirklich sinnvoll ist und darüber hinaus dem eigenen Nachwuchs auch noch Freude bereitet. Eltern stehen also vor der Herausforderung, Antworten auf diese Frageproblematik zu finden. Welche Fähigkeiten besitzt mein Kind? Welche Talente gilt es besonders intensiv zu fördern? Und mit welchen Spielen kann das bereits gewonnene Wissen am besten ausgebaut werden? Insbesondere bis zu einem Kindesalter von sechs Jahren nimmt diese Frage eine zentrale Rolle ein. Laut Psychologen sind Kinder in diesem Alterssegment ganz besonders aufnahmefähig und nehmen das Wissen leicht und spielerisch auf. Da das Spielzeug-Angebot jedoch sehr groß ist, verlieren Eltern hier oftmals die Übersicht und sind ratlos. Bei der Bewertung des pädagogischen Inhaltes der Spielzeuge sollte die Begeisterungsfähigkeit der Kinder nicht zu kurz kommen. Hier zählt es auch einzelne Charaktere und Spielmotivationen zu berücksichtigen. Nur, wenn ein Kind gern mit dem ausgewählten Spielzeug und Lernapparat spielt, wird es auch eine sinnvolle Wirkung erzeugen.

Kinderspiele: Tradition versus Moderne

Obwohl in der heutigen Zeit auch Eltern häufig zu elektronischen Spielen greifen, ist aus pädagogischer Perspektive eher davon abzuraten. Ob Videokonsole, PC oder iPad – Es gilt, eher auf traditionelle Kinderspiele zurückzugreifen, um seinen eigenen Nachwuchs kreativ und spielerisch zu fördern. Und auch wenn die Befürchtungen nahe liegen, dass diese Art von Spielen als “uncool” empfunden werden können, so liegen Eltern oftmals falsch. Pädagogisch wert- und sinnvolle Spiele tragen weitaus mehr zur Motivation, Freude und Förderung der Kinder bei, als es herkömmliche PC-Spiele vermögen. Gerade aus diesem Grund sollten sich Eltern ausgiebig über eine solche Art von Spielen informieren und ihre Kinder vom PC und Fernseher hinzu traditionelleren und wirkungsvolleren Alternativen locken. Bedenken sollte man dabei allenfalls immer, dass die ausgewählten Spielzeuge Kindern auch Spaß machen, sie nicht als langweilig empfunden werden und gleichzeitig zur passenden Gelegenheit auch in einer Gruppe gespielt werden können. Das stärkt über den Lerneffekt hinaus auch den Kontakt, Austausch und die Interaktion mit Gleichgesinnten und Gleichaltrigen.

Die Lust am Spielen

Alles in allem sind Spiele nur dann pädagogisch wertvoll, wenn durch den Spieltrieb auch gleichzeitig das Denken und Handeln des Kindes angetrieben wird. Getreu dem Motto “spielerisches Leben” sollen dem Kind Lerninhalte vermittelt werden, ohne dass dies jedoch offensichtlich ist. Nur so kann gewährleistet werden, dass der kleine Nachwuchs seine Lust am Spielen nicht verliert und das bisher Erlernte weiter ausgebaut werden kann. Der wichtigste Punkt ist daher, die Freude am Spiel. Kinder, die zu einem bestimmten und ausgewählten Spiel gezwungen werden, bringen sich nicht aktiv in das Spielgeschehen ein und sind daher nur wenig aufnahmefähig und lernbereit.

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Die Kinderzimmerausstattung für Babys

Die bevorstehende Geburt eines Kindes ist sowohl für die zukünftigen Eltern als auch für den Rest der Familie ein aufregendes Ereignis. Gleiches gilt für die Ausstattung des Kinderzimmers, die viele Eltern schon Monate vorher in Angriff nehmen. Doch was braucht ein Baby und worauf sollten Eltern bei der Einrichtung unbedingt achten?

Nur das Beste für Ihr Baby

Die Ausstattung eines Kinderzimmers ist immer eine Frage der Raumbeschaffung und natürlich der Bedürfnisse Ihres Kindes, das dort in Zukunft viel Zeit verbringen wird. Babys beispielsweise haben gänzlich andere Bedürfnisse als ein Schulkind oder Teenager, daher sollten Sie bei der Einrichtung des Kinderzimmers für Ihr Baby vorher in aller Ruhe überlegen, was Sie benötigen. Neben den typischen Möbeln wie dem Babybett, einer Wickelkommode und einem Schrank mit jeder Menge Stauraum, benötigen Babys außerdem jede Menge Kleinigkeiten. Das fängt bei einem Windeleimer an und hört irgendwann bei einer Babyspieluhr auf. Machen Sie sich am besten eine Liste der Dinge, die Sie für die Ausstattung des Kinderzimmers kaufen möchten und denken Sie dabei vor allem an die Gesundheit Ihres Babys. Sämtliche Möbel und auch alle anderen Einrichtungsgegenstände sollten schadstofffrei sein, denn so verringern Sie das Risiko von Allergien. Verzichten Sie auch auf Weichmacher in Kunststoffen oder im Kinderspielzeug, denn diese stehen im Verdacht krebserregend zu sein. Fragen Sie vor dem Kauf im Geschäft ruhig nach, ob das Einrichtungsstück, für das Sie sich interessieren, gesundheitlich unbedenklich ist.

Sicherheit ist oberstes Gebot

Ihr Baby kann sich weder selbst schützen, noch im Gefahrenfall verteidigen. Schauen Sie daher bei der Einrichtung des Kinderzimmers ganz genau hin, denn eine gute Qualität der Kinderzimmerausstattung ist äußerst wichtig. Was nützt Ihnen zum Beispiel eine wunderschöne Wickelkommode, die mit ihren Ecken und Kanten zu einer Gefahr für Ihr Baby werden könnte? Gesicherte Steckdosen, feststehende Möbel, abgerundete Ecken, Türgriffe ohne scharfe Kanten, einen Absturzschutz beim Kinderbett – all das ist bei der Einrichtung des Kinderzimmers wichtig. Und vermeiden Sie in jedem Fall versteckte Gefahrenquellen wie lange Vorhänge am Fenster oder Glaseinlagen in Schränken. Babys werden schnell mobil und ein unter dem Fenster stehendes Kinderbett lockt Ihr Baby früher oder später förmlich dazu, sich an den Vorhängen vor dem Fenster hochzuziehen. Genauso wird Ihr Baby mit Begeisterung nach all den Dingen greifen, die es erreichen kann. Richten Sie das Kinderzimmer daher mit Bedacht ein und fragen Sie im Zweifelsfall ruhig Ihre Hebamme, die Familie, Freunde, die schon Kinder haben, oder einen Fachmann auf dem Gebiet um Rat.

Alles für das erste Lächeln

Bei der Ausstattung eines Kinderzimmers gibt es viele Dinge zu beachten und wenn Sie als zukünftige Eltern in der Hinsicht unsicher sind, fragen Sie lieber einmal zu oft nach als zu wenig. Sie können dabei nichts falsch machen, denn Jeder, der selbst Kinder hat, wird Ihre Sorgen verstehen, wenn es um Fragen rund um das Thema Kinderzimmerausstattung geht. Die Gesundheit und Sicherheit ihres Kindes stehen für Eltern an erster Stelle und das ist auch richtig so. Ihr Baby wird es Ihnen schon bald mit einem ersten Lächeln danken.

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Alternative Schulsysteme in Deutschland

Die ersten alternativen Schulsysteme wurden bereits in den frühen 70er Jahren in das Leben gerufen. Ursprung dafür waren Elterninitiativen, die mit diesen alternativen Lernformen an die antiautoritäre Erziehung anknüpften. Es folgten weltweit ähnliche Schulkonzepte, deren internationale Bezeichnung auch “free skool movement” ist. Zu den alternativen Schulen zählen alle Lerninstitutionen, die das Lernen anders als in normalen Schulen neu organisieren und alternative Pädagogik-Konzepte aufgreifen.

Die Organisation von Alternativschulen

Auf deutschsprachiger Ebene haben sich viele der Alternativ-Schulen im Bundesverband der Freien Alternativschulen organisiert. Dabei steht der Begriff “frei” für den Verzicht auf eine staatliche Trägerschaft als Institution und wird insbesondere vom selbstbestimmtem Lernen geprägt. Bereits seit längerer Zeit werden altbewährte Schulsysteme, nicht zuletzt auf Grund von niederschreckenden Ergebnissen aus PISA-Studien, immer häufiger in Frage gestellt. Pädagogisch neue Formen und Konzepte alternativer Schulen existieren in den unterschiedlichsten Ausprägungen. Alle jedoch bauen auf einem freien Lernen auf und zielen auf die Kreativförderung der Schüler und Schülerinnen ab. Dazu zählen unter anderem Schulen wie die Montessori Schulen, Waldorfschulen, Mehlhorn Schulen oder Jenaplan-Schulen. Am weitverbreitetsten und bekanntesten ist dabei die Waldorfschule. Das Konzept dazu wurde ursprünglich von Rudolf Steiner geprägt und entwickelt. Es beruht auf Grundlage der Anthroposophie, weshalb diese Art von Alternativschule auch oftmals als Anthroposophenschule bezeichnet wird. Allein in auf nationaler Ebene gibt es mehr als zweihundert Waldorfschulen, die mittlerweile als staatlich anerkannt gelten.

Berühmte Vorreiter der Alternativschulen

Bekannte Vorreiter des alternativen Schulsystems waren J.-J. Rousseau, Chr. G. Salzmann, J. G. Herder, A. Diesterweg und L. N. Tolstoi. Viele der Schulen vereinen oftmals Grund- und Gemeinschaftsschule mit eigenem Kindergarten und führen so die unterschiedlichsten Altersstufen zusammen. Dabei werden die Kinder und Jugendlichen in altersgemischte Klassen- und Lerngruppen eingeteilt. Bei der Frage nach den wesentlichen Unterschieden von Alternativschulen zu Regelschulen, zählen nebst den typischen pädagogisch- und philosophisch-ausgelegten Inhalten, auch weitere Gesichtspunkte. So wirken häufig auch die Eltern bei der Arbeit und Förderung der Kinder mit und entwickeln Projekte und Schulen gemeinsam weiter. Weiteres wesentliches Merkmal ist, dass die Unterrichts- und Lernmethoden individualisiert werden und in Form von Kursen, Projektwochen, Freiarbeit oder Arbeitsgemeinschaften umgesetzt werden. Ziel ist es, in lern- und fächerübergreifenden Projekten das vernetzte Lernen zu unterstützen und zu fördern.

Die Wahl der richtigen Schule

Die Wahl der richtigen Schule und passenden Organisationsform wird heutzutage nicht mehr nur durch die personelle und fachliche Infrastruktur der Schulen bestimmt. Ebenso wichtig ist es, welches Angebot an AGs und Projektfächern eine Schule den Eltern und Kinder bietet. In diesem Fall ist es ratsam, alternative Schulsysteme in die Auswahl mit aufzunehmen und kritisch zu überprüfen, welche Institution am besten geeignet ist. Eltern sollten besonders auf individuelle Fördermöglichkeiten achten – hier gelten alternative Schulen als Vorreiter gegenüber Regelschulen. Auch rücken Selbstbestimmung, Glück und Zufriedenheit in den Fokus der Kindheitsphase und werden daher bereits frühzeitig zur Vorbereitung auf das Erwachsenendasein antrainiert. Das Lernen ist so freier organisiert und geprägt von Bewegungsfreiheit, Spontanität im Unterricht, flexibler Zeiteinteilung, und kreative Entfaltung. Während in Regelschulen oftmals Zwang als Disziplin-Werkzeug eingesetzt wird, werden hier sowohl Kinder als auch Jugendliche durch ein Regelwerk geprägt, das trotz weisender Richtung auch Möglichkeiten zur Veränderung aufweist.

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